Betreiber
DRF Luftrettung
Christoph 41
DRF Luftrettung
Von Sonnenaufgang (frühestens 7.00 Uhr) bis Sonnenuntergang
832 Einsätze
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige GmbH
Station Leonberg
Krankenhaus Leonberg im Klinikverbund Südwest
Rutesheimer Straße 50
71229 Leonberg
Fax: +49 7152 3300 579
E-Mail: station.leonberg@drf-luftrettung.de
Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Leonberger Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen.
Für Notfälle: Integrierte Leitstelle Böblingen
Für Intensivtransporte: Zentrale Koordinierungsstelle für Intensivtransporte Baden-Württemberg
Notfalleinsätze
Regionen Böblingen, Stuttgart, Rems-Murr, Schwäbisch-Hall, Heilbronn, Göppingen, Ludwigsburg, Pforzheim, Calw, Tübingen, Reutlingen und Esslingen
Intensivtransporte
Baden-Württemberg und nach Bedarf
H145 mit Fünfblattrotor
Die H145 mit Fünfblattrotor bringt alle Vorteile des ursprünglichen Musters mit vier Rotorblättern mit, vor allem im Bereich der Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken. Zudem bietet das neue Modell eine größere Nutzlastkapazität, dank neuem Rotorsystem einen noch besseren Flugkomfort sowie ein in das Cockpit integriertes WiFi.
Analyse der Blutwerte für therapeutisch-taktische Entscheidungen
Das Blutgasanalysegerät epoc® von Siemens Healthineers ermöglicht es den Luftrettern, mit einer einfachen Blutprobe direkt vor Ort, relevante Informationen zu bestimmten Blutwerten des Patienten zu erhalten. Damit ergeben sich für die medizinischen Besatzungen der DRF Luftrettung wichtige Aspekte bei der Einschätzung des Zustands eines Patienten, für seine Behandlung und die Unterbringung in einer für den Patienten geeigneten Zielklinik.
Beispiele für messbare Werte
Beispielhafte Einsatzszenarien
Insbesondere bei Patienten mit einem Herz-Kreislaufstillstand tragen die Informationen aus der Blutgasanalyse zu einer erfolgreichen Wiederbelebung bei: Die Luftretter können so die Ursache für den Herzstillstand schneller eingrenzen und eine entsprechende Behandlung einleiten. Aber auch Patienten mit schweren Blutungen, wie beispielsweise bei inneren Verletzungen, profitieren vom Einsatz eines solchen Geräts, da die Ergebnisse eine zielgerichtete Gabe von Infusionen und gegebenenfalls Blutprodukten ermöglichen.
Herzdruckmassage während der Reanimation mit Corpuls CPR und Lucas
Vorteile
Wenn das Herz plötzlich aufhört zu schlagen, sind effektive und kontinuierliche Thoraxkompressionen erforderlich, um den Blutkreislauf so lange aufrechtzuerhalten, bis die Herzfunktion des Patienten wiederhergestellt ist.
Durch die Verwendung von Reanimationsgeräten wie dem Corpuls CPR oder dem Lucas wird die Qualität der Herz-Lungen-Wiederbelebung standardisiert und Unterbrechungen der Kompressionen werden minimiert. So kann während des gesamten Transports die Herz-Druck-Massage aufrechterhalten werden, z.B. auf dem Weg in den Hubschrauber, während des Fluges oder bei der Übergabe in der Zielklinik. Ein enormer Vorteil, der die Überlebens- und Genesungschancen erhöht.
Schnelle und sichere endotracheal Intubation, Bild- und Videoaufnahmen möglich.
Vorteile
Wenn Sekunden entscheiden: Mit dem Videolaryngoskop können die Rettungskräfte den Zugang zu den Atemwegen schnell und zuverlässig sicherstellen und den Patienten möglichst schonend intubieren.
Zum Einsatz kommen Standard-Macintosh- und Miller-Spatel, mit denen auch eine direkte Laryngoskopie möglich ist. Zusätzlich sind hyperangulierte Spatel für schwer zugängliche Atemwege verfügbar.
Selbst bei hellem Tageslicht bieten unsere Videolaryngoskope ein kontrastreiches Bild und verfügen zudem über die Möglichkeit Bilder und Videos aufzunehmen.
Mit Hilfe von mobilen Ultraschallgeräten, sogenannten Sonographie-Geräten, können Notärzte und Notfallsanitäter im Einsatzgeschehen rasch die richtigen therapeutisch-taktischen Entscheidungen treffen über:
Das Konzept der DRF Luftrettung – Ultraschalldiagnostik zum Notfallpatienten zu bringen – erweitert die diagnostischen Möglichkeiten enorm. Bei Bedarf kann das Sonographie-Gerät insbesondere für folgende Untersuchungen angewendet werden:
Mit seinen zwei unterschiedlich geformten Schallköpfen in einer Sonde unterstützt das Gerät aber auch bei zahlreichen weiteren Ultraschallverfahren in verschiedensten Einsatzsituationen:
Beispielhaftes Einsatzszenario
Nach einem schweren Verkehrsunfall kann bei einem Patienten der Verdacht auf innere Blutungen, die lebensgefährlich sind, mit einem mobilen Sonographie-Gerät bereits am Unfallort zuverlässig geklärt werden. Die Informationen über den Zustand des Verletzten kann die Besatzung noch am Einsatzort direkt den Ärzten im Schockraum der Zielklinik für eine optimale Vorbereitung weitergeben.
Vorteile
Kein Patient, keine Einsatzsituation gleicht der anderen. Aber jedem Patienten möchten wir die für ihn optimale Beatmung bieten – angepasst auf die individuelle, gesundheitliche Situation.
Der Oxylog® 3000 plus bietet Hochleistungsbeatmung mit Funktionen wie AutoFlow, integrierter Kapnographie und nicht-invasiver Beatmung. Es hilft uns beim sicheren Transport unserer Patienten und gibt Aufschluss über die korrekte Lage des Endotrachealtubus und die Effektivität der Beatmung.
Der Leonberger Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung deckt das gesamte Spektrum der Notfallmedizin ab. Die Schwerpunkt-Kliniken sind die Universitätsklinik und die Berufsgenossenschaftliche Klinik in Tübingen, das Katharinenhospital in Stuttgart, die Kliniken in Ludwigsburg und Heilbronn sowie in Böblingen und Sindelfingen.
Der Leonberger Rettungshubschrauber verfügt über eine bewegte Stationierungsgeschichte. Als erster Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung stellte Christoph 41 seit 1973 die Luftrettung im Großraum Stuttgart sicher. Nach wechselnden Stationen in Ruit, Böblingen, Ludwigsburg und Marbach fand er am 1. Juni 1986 am Leonberger Kreiskrankenhaus sein festes Zuhause. Während der ersten Jahre wurde die Luftrettung in Leonberg mit einem Rettungshubschrauber des Typs BO 105 sichergestellt. Später wurde ein Hubschrauber des Typs BK 117 in Dienst gestellt. Im Jahr 1996 wurde in Leonberg einer der weltweit ersten Hubschrauber des Typs EC135 in Betrieb genommen. Im Mai 2024 folgte der Wechsel auf eine H135. Seit November 2025 sind die Leonberger Luftretter mit einem Hubschrauber des Typs H145 mit Fünfblattrotor im Einsatz.